Talentsuche am 25. Oktober in Emmelshausen Neues Konzept hat sich bewährt
Talentsuche, Sichtung, Bestandaufnahme, egal unter welchen Namen die Veranstaltung durchgeführt wird, eines ist sie ganz sicher: Ein besonderer Tag für die jungen Nachwuchsreiter, die sich für eine Teilnahme qualifiziert haben. So waren die meisten der jugendlichen Reiter sichtlich nervös, unter den Augen der Landestrainer ihr Können zu zeigen. Dazu trug auch ungewohnte Umgebung mit der fremden Reithalle bei, die sich jedoch als toller Austragungsort für diese Veranstaltung herausstellte, so dass sich Landesjugendwartin Marion von Opel ganz herzliche für die Gastfreundschaft bei Familie Sander bedankte.
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| Die Teilnehmer der Talentsuche 2009 mit den Offiziellen des Jugendausschusses |
Neben dem neuen Austragungsort in Emmelshausen, war vor allem auch die Umsetzung des Konzepts, talentierte Reiter zu finden und frühzeitig zu unterstützen, in diesem Jahr anders als in der Vergangenheit. Bisher hat man immer eine Dressuraufgabe geritten oder einen Parcours absolviert, was anschließend bewertet wurde.
Das neue Konzept entsprach einer Reitstunde mit jeweils drei Dressur- bzw. vier Springreitern und nach Ansicht der Verantwortlichen hat sich diese neue Lösung bewährt. Aber auch die Reiter profitierten davon, denn so war es möglich, in unmittelbarem Kontakt mit den Jugendlichen direkt auf die unterschiedlichen Probleme einzugehen und es zeigte gleichzeitig, wie aufnahmefähig die Reiter waren um die Anweisungen der beiden Landestrainer Rolf Henn für die Dressurreiter und Sepp Gemein für die Springreiter umzusetzen.
Die Belohnungen war die Eintrittskarte für mehrere Lehrgänge während der Winterzeit an verschiedenen Orten, für die besten sogar kostenlos.
Die Mittagspause nutzte Marion von Opel, die Ansprechpartner der Regionalverbände vorzustellen. Jeder konnte Fragen an die Verantwortlichen stellen, aber die kamen wohl später, denn zunächst blieb es recht still.
Bev Haertrich, eine der drei Jugendsprecherinnen, berichtete kurz über die tolle Jugendfahrt zur DJM nach München und lud die Anwesenden bereits zur nächsten Fahrt nach Aachen ein.
Auch der neue Dressurbeauftragte Oliver Klinnert war anwesend und noch während die Springreiter über die bunten Stangen gingen, hatten sich die Offiziellen zusammen gesetzt, um über die Zukunft der Reiter zu diskutieren und mögliche Verbesserungen anzusprechen, um Rheinland-Pfalz wieder erfolgreich nach vorne zu bringen.
Dietmar Rodewald |